Gold-Sponsoren_2026

sidetitle 2017

Höhepunkt im Vereinsleben steht bevor




Die Kinder stehen am Schützenfest-Sonntag im Mittelpunkt des Geschehens. Am Montag können sie dann mit den „Großen“ an der Vogelstange das Ringen um die Königswürde mitverfolgen.


Sassenberg (gl) - Der Höhepunkt im Sassenberger Vereinsleben rückt näher. Der Bürgerschützenverein feiert sein Jahresfest vom 12. bis 15. Juli. Wie seit Jahren startet das Fest am Freitag mit einer Schützenfestdisco unter dem Motto „Pimp my Drink“ im Festzelt und auf dem Schützenplatz.

Zu dieser Veranstaltung sind insbesondere die jugendlichen Besucher eingeladen, aber auch für höhere Altersklassen wird ein tolles Programm geboten. Am Samstag beginnt das Schützenfest mit der Heiligen Messe für die verstorbenen, gefallenen und vermissten Mitglieder um 18 Uhr in der Pfarrkirche St. Johannes.

Nach dem Gottesdienst treffen sich alle Schützen am Hotel Börding, auf der Drostenstraße, um um 19.30 Uhr anzutreten und zum Rathaus zu marschieren. Das Gebrasa Blasorchester, der Spielmannszug, der Fanfarenzug „Landsknechte“ und der Spielmannszug Milte sind hierbei im Einsatz. Neben den Grußworten von Bürgermeister Josef Uphoff und Präsident Franz-Josef Ostlinning werden am Rathaus Fahne, Standarte und Vogel abgeholt, und der Umzug zum Schützenplatz setzt sich fort.

Um 21.30 Uhr ertönt unter dem Kommando des Ehrengarde-Kommandeurs Markus Maßmann der Große Zapfenstreich. Anschließend wird im Festzelt unter musikalischer Begleitung der überregional bekannten Band „Groove Chucks“ die Tanzveranstaltung sicher wieder bis in die frühen Morgenstunden andauern. „Groove Chucks“ sind auf dem Sassenberger Schützenfest erstmals zu hören, aber vielerorts bekannt und beliebt, so dass mit einer rauschenden Ballnacht zu rechnen ist.

Am Sonntag können die Schützen lange ruhen und sich auf den weiteren Festverlauf vorbereiten. Um 14 Uhr heißt es dann aber, am Lappenbrink in Höhe der Königschänke anzutreten. Die musikalische Begleitung erfolgt an diesem Festtag durch Gebrasa Blasorchester, Spielmannszug und Fanfarenzug sowie den Spielmannszug Füchtorf.

Nach dem Einholen von Fahnen und Standarten geht es über Lappenbrink, Zum Brökeland und Schürenstraße zum Mahnmal am Rathaus, um der verstorbenen Mitglieder zu gedenken. Von dort aus setzt sich der Umzug über Schürenstraße, Langefort und Telgenkamp zum Festplatz fort, wo die Kinder im Mittelpunkt des Geschehens stehen.

Eine Kinderkompanie wird wieder am Umzug teilnehmen. Interessierte Jungen und Mädchen im Alter von sechs bis 14 Jahren treffen sich um 14.30 Uhr auf dem Dreihüm.Bei Bedarf gibt der Bürgerschützenverein noch Mützen an die Kinder heraus.

Wenn der Schützenzug seinen Weg von der Kranzniederlegung am Mahnmal zum Schützenplatz fortsetzt, reihen sich die Kinder auf der Schürenstraße ein. Nach dem Eintreffen im Brook feiern die Kinder im Alter von zehn bis 13 Jahren ihr eigenes Schützenfest.

Darüber hinaus stehen zahlreiche Spiele und Unterhaltungsmöglichkeiten bereit. Unter anderem findet ein Schießwettbewerb mit Lasergewehren für die Altersklasse 14 bis 17 statt, es winken Sachpreise. Die Krönung des neuen Kinderschützenkönigs stellt um 18 Uhr den Höhepunkt des Kinderschützenfests dar. Ferner werden Hampelmannkönig und Holzschuhkönig der Jungschützen ermittelt, und die Schützen können sich beim Sterneschießen messen. Zur Unterhaltung wird auf dem Pavillon ein Platzkonzert geboten. Um 15.30 Uhr findet im Festzelt die Ehrung der Mitglieder statt, die dem Verein seit 50 Jahren angehören. Zur musikalischen Unterhaltung dieser Veranstaltung wird das Gebrasa Blasorchester beitragen. Darüber hinaus wird es einen überregional bekannten Überraschungsgast geben.

Am Montag ist die Nacht früh zu Ende: Der Spielmannszug weckt die Bevölkerung ab 5 Uhr. Um 7.30 Uhr treten Ehrengarde und Musikzüge an, um das amtierende Königspaar Michael Hülsmann und Nicole Strotbaum abzuholen.

Eine Stunde später treten alle Schützen auf dem Lappenbrink an und sind bereit zum Festumzug zum Brook. Das Kommando führt am Hauptfesttag Oberst Helmut Müller. Auf dem Festplatz stehen Ansprachen des Präsidenten und der noch amtierenden Majestät sowie Grußworte von Gästen auf dem Programm. Ehrungen und Beförderungen erfolgen, bevor das Ringen um die Königswürde erneut beginnt.

Zur Mittagszeit wird es heißen: „Wir haben einen König.“ Am Abend stellt die Proklamation des neuen Königspaares den Höhepunkt des Tages dar. Um 19 Uhr treten die Paare zur Polonaise auf dem Lappenbrink an, von dort geht es zum Brook, wo die Krönung stattfindet. Anschließend findet im Festzelt der Königsball statt.

Es spielt die Tanzband „Smile“, die ihre Premiere in Sassenberg feiert, aber über umfangreiche Erfahrungen auf vielen hochkarätigen Abendveranstaltungen verfügt.

Magische Grenze bald erreicht

Generalversammlung der Bürgerschützen

Der Vorstand des Bürgerschützenvereins feierte ausgelassen mit den Schützen. Die Vorfreude auf das anstehende Schützenfest am nächsten Wochenende war allen anzumerken. Foto: Irmler

Am kommenden Wochenende hat das lange Warten ein Ende. Dann werden erneut Männer in weißen Hosen, schwarzen Jacken und Schützenhüten auf dem Kopf das Stadtbild bestimmen. Entsprechend groß war die Vorfreude am Samstagabend bei der Generalversammlung des Bürgerschützenvereins in der Schützenhalle.

Von Christopher Irmler

Schon vor dem offiziellen Beginn herrschte ausgelassene Stimmung. Großen Anteil daran hatte das Gebrasa-Blasorchester unter der Leitung von Christian Borgmann.

Eine Gesetzesänderung trübte dann doch kurzzeitig die Stimmung. „Ihr habt es sicher schon bemerkt. Auf den Tischen stehen keine Aschenbecher mehr. Das liegt am Nichtraucherschutzgesetz. Es gibt etliche Gründe dafür, aber auch dagegen. Einige von euch wird es freuen, bei anderen wird es grummeln. Wir können uns aber jegliche Diskussionen diesbezüglich sparen“, betonte Präsident Franz-Josef Ostlinning. Das absolute Rauchverbot gilt auch im Festzelt, der Verein muss für die Einhaltung sorgen.

Für ausnahmslos positive Reaktionen sorgte indes der Tagesordnungspunkt 2. Hierbei legte Frank Hoppe beeindruckende Zahlen zur Entwicklung der Mitgliederzahlen vor. Demnach sei es gelungen, die Zahl der Mitglieder zu erhöhen, und dabei das Durchschnittsalter deutlich zu senken. Im März 2012 machten Schützenbrüder und -schwestern im Alter bis 25 Jahre lediglich acht Prozent des Gesamtvereins aus. „Das war auch einer der Auslöser, die Mitgliederwerbeaktion zu starten“, so Hoppe. Bis zum Beginn dieses Monats habe man diese Quote auf 13 Prozent steigern können. „Ich bin selbst platt, wie gut die Sache läuft.“ Aktuell zählt der größte Schützenverein im Münsterland 1988 Mitglieder. Die großangelegte Mitgliederwerbeaktion sei ein voller Erfolg, fuhr Hoppe fort. „Es macht mich schon ein wenig sprachlos. Das Durchschnittsalter der „Neuen“ lag bei 26,5 Jahren. „Ich denke, auch diese Zahl spricht für sich.“ Es dürfe jedoch nicht der Eindruck entstehen, der Verein setze ausnahmslos auf die Jugend. „Wir wollen wirklich alle Alterssegmente erreichen. Das gilt auch für Zugezogene und jene, die bisher noch keinen Bezug zum Verein hatten.“

Diesen positiven Trend wird weiterhin der bewährte Vorstand begleiten. So verkündete Franz-Josef Ostlinning die Ergebnisse der Wahlen des geschäftsführenden Vorstands. Ostlinning bleibt Präsident, Helmut Vinke dessen Stellvertreter. Die Kasse führt auch in Zukunft Michael Dunker, ihm zur Seite steht Frank Hoppe. Das Amt des Schriftführers wird weiterhin von Frank Wächter ausgefüllt, Bernhard Beile ihn vertreten. Die Versammlung honorierte diese Entscheidungen mit großem Beifall. „Mit so einem Verein und einem solchen Vorstand macht es einfach Spaß“, brachte Ostlinning seine Freude über die Wiederwahl zum Ausdruck.

Der gesamte Vorstand wird im Laufe dieser Woche so manchen Kilometer auf dem Fahrrad zurücklegen. Schließlich kündigte man an, möglichst allen Bogengemeinschaften beim Schmücken der Straßenzüge einen Besuch abstatten zu wollen.

Erstmals in großer Runde wurde die neugegründete Jungschützenkompanie präsentiert. In diesem Zusammenhang betonte Ostlinning die Bedeutung der Ehrengarde. Immer wieder sei er mit der Meinung konfrontiert worden, die Jungschützen erwüchsen zur vereinseigenen Konkurrenz. „Die Ehrengarde ist und bleibt unser Aushängeschild und ein Aktivposten des Vereins. Sie vertritt uns nach außen und nimmt an Festen anderer Vereine teil. Die Jungschützenkompanie soll sich mit ihren Auftritten auf unser Schützenfest beschränken. Ich sehe darin keine Konkurrenz.“

Stolz könne man auch auf die neue Homepage sein, die sieht dem 14. Juni online ist. Der Vorstand dankte in diesem Zusammenhang besonders Michael Veith für die aufwändige Gestaltung und die Programmierung der Seite. Auch Frank Deitert gebühre für die Pflege des Facebook-Auftritts des Vereins großer Dank.

Nach Bernhard Beiles Ankündigung, das Wetter während des Schützenfests werde genauso sommerlich ausfallen wie am vergangenen Samstag und der darauf eingehenden kurzen Ansprache des noch amtierenden Königs Michael I. Hülsmann schloss Präsident Ostlinning die Versammlung.

Aktuell haben wir

2229 Mitglieder

 Stand: 01.01.2026

Suche

Silbersponsoren

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.