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Generalversammlung der Buergerschuetzen Sassenberg Neuer Rekord erreichtGeneralversammlung der Bürgerschützen Sassenberg

Sassenberg - Seit einigen Jahren gehört eine umfangreiche Präsentation zur Mitgliederentwicklung des Bürgerschützenvereins zu jeder Generalversammlung.

Der mit der Mitgliederverwaltung beauftragte Frank Hoppe hatte dabei das Vergnügen, stets neue Bestwerte verkünden zu dürfen.

Zählte der Verein im Jahr 2001 noch 1840 Mitglieder, stieg die Zahl bis zum Jubiläumsjahr 2014 auf 2115. Danach stieg die Mitgliederzahl minimal, ging bis 2017 auf 2115 – und damit auf den Wert aus dem Jubiläumsjahr – zurück. Die neuesten Zahlen, die Hoppe den Schützen im Rahmen der Generalversammlung vorlegte, klangen wiederum rekordverdächtig. Mit nun 2138 Mitgliedern wurde der höchste Wert in der Geschichte des Vereins erreicht. Der durchschnittliche Schütze ist 48,5 Jahre alt. 17 Prozent der Vereinsmitglieder sind 25 Jahre oder jünger.

„Wir haben viel zu bieten: Gemeinschaft, Zusammenhalt und Tradition“, so Hoppe. Eine kleine Delle wie im Jahr 2017 soll in Zukunft vermieden werden. „Das geht nur mit eurer Hilfe.“ Und so rief der Vorstand eine neue Mitgliederwerbeaktion „Du hast uns noch gefehlt!“ ins Leben. Alle Werber erhalten als Dankeschön eine Einladung zur Brauereibesichtigung in Warstein, besuchen dort die Montgolfiade 2020 und erhalten den obligatorischen Werber-Orden.

Finanziell steht der Verein bestens da, wie der Bericht von Kassierer Michael Dunker verdeutlichte.

Einstimmig gingen die Vorstandswahlen über die Bühne. Franz-Josef Ostlinning bleibt Präsident, Frank Hoppe kümmert sich auch in Zukunft um die Mitgliederverwaltung und erhält dabei Unterstützung von Sven Lackamp, die amtierende Majestät Bernhard Kunstleve organisiert weiterhin das Kinderschützenfest. Auf Fabian Lackamp, der letztmals die Kasse prüfte, folgt Lukas Feidieker,

Handlungsbedarf besteht jedoch rund um den Schützen-Pavillon. „Man konnte es sehen, dass er in die Jahre gekommen ist“, so Präsident Ostlinning über eines der zentralen Gebäude des Bürgerschützenvereins aus dem Jahr 1954. Für eine Generalsanierung wurden Kosten von 30 bis 35 000 Euro veranschlagt. Wie Gerd Ellebracht berichtete, war das Ausmaß der Schäden größer als zunächst gedacht. Nach dem Abriss der Treppe mussten die Verantwortlichen erkennen, dass die Fundamente auf beiden Seiten nachgaben. Dennoch bleibt es beim Zeitplan, bis zur Pfingstmusikschau einen komplett sanierten Pavillon präsentierten zu können.

Quelle: WN vom 24.03.2019  /  Text & Foto: C. Irmler