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Buergerschuetzenverein Sassenberg Vorstand und neue Satzung bestaetigtSassenberg - Zu gleich zwei Versammlungen an einem Abend hatten die Sassenberger Bürgerschützen am Freitag eingeladen. In der ersten Versammlung wurden notwendige Satzungsänderungen vorgestellt, in der zweiten wurde darüber abgestimmt. Außerdem wurden die zur Wahl stehenden Vorstandsmitglieder bestätigt.

Zu gleich zwei Versammlungen lud der Bürgerschützenverein seine Mitglieder am Freitagabend ein. Zunächst berichtete Präsident Franz-Josef Ostlinning über die Notwendigkeit, Teile der bisherigen Vereinssatzung neu zu fassen. Im Kern ging es darum, bereits bestehende Passagen der alten Satzung den aktuellen gesetzlichen Anforderungen anzugleichen.

Nach diesem kurzen, eher trockenen Einstieg eröffnete der Fanfarenzug mit einigen schwungvollen Stücken die eigentliche Generalversammlung.

Nun waren die zahlreich erschienen Schützen gefragt, über die zuvor vorgestellten Satzungsneufassungen abzustimmen. Das Votum der Vereinsmitglieder fiel eindeutig aus. Einstimmig stimmten sie den Änderungen zu. Auch die zur Wahl stehenden Vorstandsmitglieder Heinz-Josef Kuhlenkötter, Michael Dunker , Manfred Fölling, Ludger Sparenberg und Frank Wächter wurden ebenso einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

Im Rahmen der Versammlung zeichnete Schützenkönig Christian Mußmann gleich 42 Jubilare aus. In 25 Jahren, so prophezeite Präsident Ostlinning, sehe man sich dann im Festzelt bei Kaffee und Kuchen – dem traditionellen Rahmen für die Ehrung der „50er“.

Positive Eckdaten präsentierte Kassierer Michael Dunker. Dies bestätigte im Verlauf auch Kassenprüfer Norbert Rutte, der letztmals in dieser Funktion aktiv wurde. An seiner Stelle wird nun Roland Schräer gemeinsam mit Christian Bühren und Fabian Lackamp die Kasse prüfen. „Positive Zahlen wecken natürlich Begehrlichkeiten“, richtete Dunker bereits den Blick auf das kommende Jahr. „Josef wird sich freuen“, so Dunker in Richtung von Bürgermeister Josef Uphoff und entsprechend erwartbaren Abgaben.

Ein besonderes Erlebnis dürfte das diesjährige Schützenfest für Christian Felke werden. Dieser erhielt durch sein Los die ansonsten nur wenigen Würdenträgern vorbehaltene Möglichkeit, in einer Kutsche sitzend am Festumzug teilzunehmen.

Unter dem nicht ganz ernst gemeinten Titel „Pleiten, Pech und Pannen“ ließ Oberst Manfred Fölling in seinem gewohnt humorigen Bericht das vergangene Jahr Revue passieren. Darin erinnerte er unter anderem an den Schützenfestmontag, als der jubelnde König Christian Mußmann an der Theke vergessenen wurde.

Eine kleinere Einschränkung kommt auf die Nachfolger Mußmanns zu. So sieht die Neuregelung der Geschäftsordnung eine Begrenzung der Throngesellschaft auf mindestens sechs, maximal jedoch zwölf Paare einschließlich Königspaar vor.

Quelle: WN vom 18.03.2018  /  Text & Foto: C. Irmler

Glockebericht vom 18032018 GeneralversammlungSassenberg (ra) - Die Sassenberger Bürgerschützen sind mit der Arbeit ihres Leitungsteams ganz offenkundig zufrieden. Das manifestierte sich im Rahmen der jüngsten Generalversammlung am Freitagabend in der Schützenhalle in der Wiederwahl aller zur Disposition stehenden Vorstandsmitglieder.

Der offiziellen Versammlung war eine inoffizielle vorangegangen, um eine Satzungsänderung gerichtsfest beschließen zu lassen. Es dauerte keine fünf Minuten, bis dieser Punkt abgehandelt war.

Im offiziellen Sitzungsteil wurden sowohl Schriftführer Frank Wächter als auch Hauptmann Heinz-Josef Kuhlenkötter, Kassierer Michael Dunker, Hauptmann Ludger Sparenberg und Oberst Manfred Fölling einmütig in ihren Ämtern bestätigt.

Zuvor hatte Kassierer Manfred Dunker die Schützen über ein Luxusproblem informiert. Aufgrund stark angewachsener Rücklagen werde der Verein im nächsten Jahr erstmals wohl Gewerbe- und Körperschaftssteuern abführen müssen. Der gute Kontostand sei aber erforderlich, um künftig anstehende Investitionen tätigen zu können.

Für die Kassenprüfer bescheinigte Norbert Rutte „hervorragende und korrekte Arbeit“, sodass die Entlastung des Vorstands zur Formsache geriet. Dass angesichts dieser erfreulichen Zahlen die Mitgliedsbeiträge stabil bleiben, versteht sich. Kinder zahlen also nach wie vor fünf Euro, Jugendliche 7,50 Euro und Erwachsene 15 Euro im Jahr. Wieder aufgelegt werden sollen bald die Paketmitgliedschaften, die eine Mitgliedschaft durch zwei Gutscheine im Wert von 50 Euro in den ersten Jahren praktisch beitragsfrei stellen.

Besonders begehrt sind nach wie vor die Plätze in einer der Kutschen, die am Schützenfest-Montag durch die Stadt rollen. Ein solcher konnte während der Versammlung verlost werden, da beim Königslotto im vorigen Jahr niemand auf Christian Mußmann als neue Majestät getippt hatte. Christian Felke zog mit der Nummer „1712 rot“ das Glückslos und darf in 113 Tagen in dem Zwei-PS-Gefährt Platz nehmen. Nicht mehr vorkommen soll es hingegen dem Willen des Vorstands entsprechend, dass mehr als zwölf Paare (inklusive Königspaar) in eine Throngesellschaft aufgenommen werden. „Ansonsten wirkt das Thronbild doch sehr gedrängt“, so die Begründung von Präsident Franz-Josef Ostlinning. Weniger als sechs Paare sollen es aber auch nicht sein. Durch eine Änderung der Geschäftsordnung sind Abweichungen künftig ausgeschlossen.

Als Letztes wurde beschlossen, dass Sterne, Hampelmann und Vogel auch künftig von Albert Lückemeyer gebaut werden.

Quelle: "Die Glocke" vom 18.03.2018  /  Text & Foto: R. Austrup