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Bürgerschützenverein hat eine Jungschützenkompanie

Bürgerschützenverein hat eine Jungschützenkompanie

Der Sassenberger Bürgerschützenverein hat seit Donnerstag eine Jungschützenkompanie. Rechtzeitig zum großen Jubiläum im nächsten Jahr wurde damit ein weiteres Kapitel aufgeschlagen. „Ich habe mir vorgestellt, dass man mehr unter jüngeren Mitgliedern machen kann und dabei nicht so viele Verpflichtungen wie in der Ehrengarde hat“, schilderte Jungschütze Christian Brinkmann seine Motivation, hier mitzumachen.


Die Gründungsmitglieder der Jungschützenkompanie gemeinsam mit Präsident Franz-Josef Ostlinning.
Mit dem Startschuss hofft der Verein darauf, dass sich weitere 16- bis 24-Jährige der neuen Gruppe
anschließen werden.  Foto: Lieber

Genau das war auch das Ziel, das der Bürgerschützenverein verfolgte. „Wir haben fast 2000 Mitglieder, aber in Eurem Alter fehlen uns noch welche“, begrüßte Präsident Franz-Josef Ostlinning die zwölf interessierten Jungschützen. Darum habe man überlegt, wie man an die jungen Leute herankommt. Wichtig sei aber dabei, dass der Verein keine großen Vorschriften machen wolle. „Wir wollen nur ein paar Rahmenbedingungen vorgeben, der Rest muss von Euch kommen“, sagte der Präsident.

Ostlinning stellte den Verein mit seinen verschiedenen Abteilungen vor, und erklärte, warum man sich für eine Altersspanne von 16 bis 24 Jahren entschieden habe. „16 ist wegen der Jugendschutzrichtlinien, und ab 25 darf man auf den Vogel schießen.“ Der Präsident stellt sich vor, dass die Jungschützen gemeinsam das Schützenfest feiern können, dabei sollen sie auch Uniformen tragen. „Es soll aber ganz bewusst keine Konkurrenz zur Ehrengarde werden“, versprach Ostlinning. Als kleines Bonbon schlug er vor, dass das Holzschuhschießen, das bisher für alle war, den Jungschützen vorbehalten bleiben soll, damit die einen eigenen König ermitteln können.

Die zwölf Jungschützen, die fast alle in der Landjugend aktiv sind, sahen es ähnlich. Sie wollen feiern, aber nicht so viel Zeit wie die Ehrengardisten investieren. Nun ging es noch darum, ein paar Leute zu finden, die die Organisation in die Hand nehmen. Sehr schnell erklärten sich Sebastian Korte, Christian Brinkmann, Fabian Lackamp und Henrik Ostlinning bereit, diese Aufgaben zu übernehmen.

WN: Von Ulrich Lieber