sidetitle 2017

Steckbrief

Name:

Bürgerschützenverein Sassenberg

Vereins- & Jubiläumslogo:

          

Gründungsjahr:

1839

Präsident:

Franz-Josef Ostlinning

Mitglieder:

am 24.03.2018 waren es 2.105 Mitglieder

(damit größter Schützenverein im Münsterland)

Könige

120

Vereine im Verein:

Ehrengarde Sassenberg

Corps der alten Könige

Fanfarenzug Sassenberger Landsknechte e.V.

Schützenzug:

6 Musikzüge (ca. 200 Musiker), 3 Kompanien, Damenkompanie, Jungschützen, 10 Kutschen und 12 Reiter, Vorstand, Corps der alten Könige, Ehrengarde und Offiziere

Schützenplatz:

10.000 m²

Schützenhalle:

400 m²

Festzelt:

1500 m²

Adresse:

Bürgerschützenverein Sassenberg e.V.

z.Hd.: Franz-Josef Ostlinning

Eichenweg 11

48336 Sassenberg

Geschäftsordnung des Vorstandes des Bürgerschützen Verein
Sassenberg e.V.

in der Fassung vom 27. Mai 2010
zuletzt geändert durch Beschluss des Vorstandes vom 24.02.2014

Der Vorstand des Bürgerschützenverein Sassenberg e.V. hat die Aufgabe, die
Bestimmungen der Satzung des Bürgerschützen Vereins Sassenberg e.V. umzusetzen.
Um diese Aufgaben erledigen zu können, gibt sich der Vereinsvorstand hiermit folgende
Geschäftsordnung:

§ 1 Gestaltung des Schützenfestes
Der Vorstand hat die Aufgabe, das Programm und die Abwicklung des jährlich um den
zweiten Sonntag im Juli stattfindenden Schützenfestes zu organisieren. Dies betrifft die
Gestaltung des Schützenumzuges und der Paraden unter Beteiligung der Kapellen,
Kutschen und Reiter in einem des Vereins und des Festes angemessenen Rahmen. Ferner
gehört zum Rahmenprogramm, welches so gestaltet sein sollte, dass dies eine möglichst
breite Bevölkerungsschicht anspricht.

§ 2 Berechtigung zum Königsschuss

(1) Mitglieder des Bürgerschützenverein Sassenberg e.V., sind berechtigt, auf den
Vogel zu schießen und die Königswürde zu erringen. Kandidaten bzw. Bewerber
können männlichen und weiblichen Geschlechts sein.
Die Begriffe Bewerber, Schütze König und Kaiser gelten im Folgenden für beide
Geschlechter.

(2) Folgende Voraussetzungen müssen von den Bewerbern erfüllt sein:


1. Der Bewerber muss am Tage des Schießwettbewerbes seinen ersten Wohnsitz
seit mindestens zwei Jahren ununterbrochen in Sassenberg (Ortsteil Sassenberg,
Dackmar, Gröblingen) haben. Auf Aufforderung ist er zum Nachweis darüber
gegenüber einem Mitglied des geschäftsführenden Vorstands verpflichtet.
2. Der Bewerber muss im Laufe des Kalenderjahres das 25. Lebensjahr vollenden.
3. Der Bewerber muss ununterbrochen fünf Jahre Vereinsmitglied sein.
4. Der Bewerber hat während des Schießens die Uniformordnung zu beachten.
5. Sollte der Bewerber bereits zu einem früheren Zeitpunkt die Königswürde
errungen haben, kann er frühestens im zehnten Jahr nach dem Königsschuss
erneut versuchen, den Vogel abzuschießen.
6. Der Bewerber muss einer evtl. Bonitätsprüfung auf Verlangen eines Mitgliedes des
geschäftsführenden Vorstandes stattgeben.
Dies gilt auch für den verlangten Nachweis über das Vorhandensein einer
ordnungsgemäßen Throngesellschaft. Die Größe des Throns sollte elf Paare
einschließlich Königspaar nicht überschreiten, wobei die Paare nicht gleichen
Geschlechts sein sollten.

(3) Alkoholisierte Bewerber können aus Sicherheitsgründen vom Schießen um die
Königswürde ausgeschlossen werden. 2
In Zweifelsfällen entscheidet der für das Schießen Verantwortliche.


§ 3 Abwicklung des Königsschießen
(1) Das Königsschießen findet traditionell am Schützenfestmontag statt. Es sollte gegen
13:00 Uhr abgeschlossen sein, um die nachfolgenden Programmpunkte nicht zu verzögern.


(2) Geschossen wird nach einer vom Vorstand ausgelosten Schussliste, welche auf der
letzten Generalversammlung vor dem Schützenfest bekannt gegeben wird. Die während des
Schiessens aufgerufenen und nicht zum Schuss erschienen Schützen verlieren ihren
Listenplatz ersatzlos.


(3) Davon unabhängig werden nachstehende Ehrenschüsse vergeben:
- erster Schuss für den König des Vorjahres
- zweiter Schuss für den Präsidenten
- dritter und vierter Schuss für einen Vertreter der beiden Kirchen
Weitere Ehrenschüsse liegen im Ermessen des Präsidenten.


(4) König wird der Schütze, welcher den letzten Schuss auf den Vogel bzw. den
verbliebenen Rest abgegeben hat, bevor dieser von der Stange fällt. Sollte dieser Schütze
bereits zu einem früheren Zeitpunkt die Königswürde errungen haben, erhält er den Titel „Kaiser“.


(5) Die Titelbezeichnung des Partners ergibt sich aus dem Titel welcher dem Schützen nach
Abs. 4 Satz 1 oder 2 zusteht.


§ 4 Begleitung des Königs zur Parade
Zu Ehren des scheidenden Königs wird dieser von der Ehrengarde, dem Korps der Alten
Könige, dem Fanfarenzug Sassenberger Landsknechte und dem Vorstand abgeholt und zur
großen Parade begleitet.
Der König muss gemeinsam mit den Kommandeuren der o.g. Formationen den Ablauf des
Abholens festlegen.
Es muss in jedem Fall gewährleistet sein, dass die Parade pünktlich stattfinden kann.

§ 5 Vorstandsverpflichtung
Sollte kein Bewerber um den Königsschuss vorhanden sein, ist der Vorstand verpflichtet,
einen Kandidaten aus den eigenen Reihen zu stellen. Hierbei sind die Vorstandsmitglieder
vorrangig verpflichtet, welche noch nicht die Königswürde errungen haben.

§ 6 Vergabe des Schützenfestes
 
Der Vorstand hat gemäß § 1 die Aufgabe, das Schützenfest so zu gestalten, dass es eine
möglichst breite Bevölkerungsschicht anspricht.
Dazu hat der Vorstand einen Festwirt zu verpflichten, der den Ansprüchen der Mitglieder an
den Rahmen und den Ablauf des Festes genügt.
Nach Abschluss des Vertrages hat der Vorstand den von ihm ausgehandelten Vertrag den
Mitgliedern auf der folgenden Generalversammlung bekannt zu geben.

§ 7 Uniformordnung
Die offizielle Uniform des Sassenberger Bürgerschützenverein e.V. besteht aus:
- weißer Hose
- dunkler/schwarzer Jacke mit Schützenschleife
- grünem Schützenhut
- beim Umzug zusätzlich Handstock mit Blumenschmuck
Hiervon ausgenommen sind die Mitglieder der Formationen des Vereins, die eine eigene
Uniformordnung haben.

§ 8 Vereinsorden und Auszeichnungen
Die Einrichtung und Verleihung von Vereinsabzeichen, Ehrenplaketten und Verdienstorden
beschließt der Vorstand. Für die Verleihung besteht ein Vorschlagsrecht durch alle
Mitglieder.

§ 9 Pflege des Eigentums
Der Vorstand hat für die ordnungsgemäße Pflege und Instandhaltung des Vereinseigentums
zu sorgen. Hier ist insbesondere an das vereinseigene Gelände und die Gebäude gedacht.
Das gleiche gilt für das bewegliche Eigentum wie Uniformen, Fahnen, Standarten etc.

§ 10 Kontaktpflege
Der Vorstand hat die Aufgabe, die Kontakte zu den benachbarten Schützenvereinen, hier
insbesondere die im Stadtgebiet Sassenberg, zu den kommunalen Einrichtungen und zu
anderen öffentlichen Vereinen, zu pflegen.

§ 11 Festsetzung von Beiträgen und Gebühren
Der Vorstand schlägt den Mitgliedern die Festsetzung des Mitgliedsbeitrages und der
Aufnahmegebühr sowie die Eintrittsgelder für Veranstaltungen vor.
Die Festsetzung der Kosten für die Inanspruchnahme von Vereinseinrichtungen obliegt dem
Vorstand.
Der Jahresbeitrag ist ausschließlich in der vom Vorstand beschlossenen Form zu entrichten.

§ 12 Vollmachten
Der geschäftsführende Vorstand wird ermächtigt, Sonderausgaben in von 1.000,- Euro je
Einzelfall zu tätigen. Der Gesamtvorstand ist spätestens in der nächsten Vorstandssitzung zu
informieren. Die Sonderausgaben betreffen nicht Ausgaben im Sinne eines geregelten
Geschäftsverkehrs.


§ 13 Beerdigung Mitglieder
Verstorbenen Mitgliedern des Bürgerschützen Verein Sassenberg e.V. wird durch Teilnahme
einer Fahnenabordnung die letzte Ehre erwiesen.
Auf Wunsch der Angehörigen des Verstorbenen wird sich der Vorstand bemühen, eine
Musikkapelle für die Beerdigung zu verpflichten.
Diese Regelung gilt nur für Beerdigungen auf Sassenberger Friedhöfen.

§ 14 Änderung der Geschäftsordnung
(1) Durch Mehrheitsbeschluss des Vorstandes, siehe § 11 der Satzung, kann diese Ge-
schäftsordnung ganz oder teilweise geändert werden.
(2) Änderungsbeschlüsse sind vom Schriftführer in die Geschäftsordnung einzuarbeiten und
auf der nächsten Sitzung des Gesamtvorstandes zu bestätigen und der folgenden Generalversammlung vorzulegen.

 

Der geschäftsführende Vorstand
Sassenberg, den 24.02.2014

Franz-Josef Ostlinning           Helmut Vinke            Frank Wächter           Michael Dunker

-          Präsident        -           -Vizepräsident-           - Schriftführer -          -     Kassierer   -

Satzung des Bürgeschützenvereins Sassenberg e.V.
 
Präambel
 
Aus  Gründen  der  Vereinfachung  und  besseren  Lesbarkeit  wird  in  dieser  Satzung  auf  eine
geschlechtsspezifische  Differenzierung  von  Mitgliedsbezeichnungen,  Funktionen  und  anderen
Begrifflichkeiten verzichtet. Sämtliche Bezeichnungen sind geschlechtsneutral zu verstehen.
Der im Folgenden verwendete Begriff „schriftlich“ umfasst sowohl die Schriftform im Sinne (i.S.v.)
von § 126 BGB als auch die Textform i.S.v. § 126 b BGB.
 
§ 1  Name und Sitz des Vereins
 
(1) Der Verein führt den Namen „Bürgerschützenverein Sassenberg“.
 
(2) Mit dem Zusatz „e.V.“ ist er im Vereinsregister beim Amtsgericht Münster eingetragen.
 
(3) Er hat seinen Sitz in der Stadt Sassenberg.
 
§ 2   Geschäftsjahr
 
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
 
§ 3  Zweck des Vereins
 
(1) Zweck des Vereins ist die Förderung der Heimatpflege und des Heimatgedankens. Er verfolgt
ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte
Zwecke“ der Abgabenordnung.  
 
(2) Die Satzung wird verwirklicht, insbesondere durch
a)  die Erhaltung und Förderung des Sassenberger Volks- und Heimatfestes, das gewöhnlich am
zweiten Samstag, Sonntag und Montag im Juli eines jeden Jahres stattfindet,  
b)  die Erweckung  guten und echten Bürgersinns durch Vereinigung  aller  Berufe und Stände
innerhalb der Bürgerschaft.
 
(3) Eine politische Tätigkeit innerhalb des Vereins ist nicht gestattet. Der Verein ist selbstlos tätig.
Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die
satzungsgemäßen  Zwecke  verwendet  werden.  Die  Mitglieder  erhalten  keine  Zuwendungen  aus
Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd
sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
 
§ 4  Mitgliedschaft
 
(1)  Mitglied  des  Vereins  kann  jede  natürliche  Person  männlichen  oder  weiblichen  Geschlechts
werden, die im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte ist.  
 
(2)  Minderjährige  bedürfen  der  schriftlichen  Zustimmung  ihrer  gesetzlichen  Vertreter.
Die Textform allein genügt nicht.
 
(3)  Verdiente Mitglieder des Vereins  können  auf Vorschlag des Vorstandes von der Generalver-
sammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.
 
§ 5  Mitgliederanmeldung
 
(1) Die Anmeldung geschieht schriftlich beim Vorstand, der über die Aufnahme entscheidet.  
 
(2)  Gegen  einen  ablehnenden  Bescheid  kann  der  Antragsteller  innerhalb  eines  Monats  nach
Bekanntgabe der Ablehnung die Entscheidung durch die nächste Generalversammlung  schriftlich
beantragen.  
 
(3) Ein durch die Generalversammlung abgelehnter Aufnahmeantrag kann erst zwei Jahre nach dem
Beschluss erneuert werden.  
 
(4) Das neu aufgenommene Mitglied verpflichtet sich durch seine Anmeldung, die Vereinssatzung
anzuerkennen.
 
§ 6  Beiträge
 
(1)  Jedes  Vereinsmitglied  hat  beim  Eintritt  in  den  Verein  eine  Aufnahmegebühr  sowie  den
Jahresbeitrag zu zahlen.
 
(2)  Die  Höhe  der  Aufnahmegebühr  und  des  Jahresbeitrags  werden  jährlich  von  der
Generalversammlung  festgesetzt.  Zur  Zahlung  der  beschlossenen  Beiträge  sind  die  Mitglieder
verpflichtet.
 
(3)  Mitglieder,  die  wegen  Verlegung  ihres  Wohnsitzes  aus  dem  Verein  austreten,  sind  bei
Wiedereintritt von der Zahlung der Aufnahmegebühr befreit.  
 
(4) Ehrenmitglieder und Vereinsmitglieder, die das 75. Lebensjahr vollendet haben und mindestens
25 Jahre ununterbrochen dem Verein angehören, sind von der Beitragspflicht befreit.  
 
(5) Der Jahresbeitrag ist spätestens bis zum 15. Juni eines jeden Jahres zu zahlen. Hierzu hat das
Mitglied dem Verein eine Einzugsermächtigung für das Lastschriftverfahren zu erteilen.
 
(6)  Neben  dem  Jahresbeitrag  hat  jedes  Mitglied  eine  Umlage  zur  Deckung  besonderer
Aufwendungen, i.S.v. § 3, zu entrichten, sofern eine solche Umlage von der Generalversammlung
beschlossen worden ist.
 
 
§ 7  Beendigung der Mitgliedschaft
 
(1) Die Mitgliedschaft endet mit dem Austritt, der dem Vorstand schriftlich mitzuteilen ist durch
 Tod oder Ausschluss.  
 
(2) Der Austritt kann nur mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten zum Schluss eines Kalender- 
jahres  erfolgen.  Das  austretende  Mitglied  bleibt  zur  Zahlung  des  Beitrages  bis  zum  Ablauf  des
Kalenderjahres verpflichtet.
 
(3) Ein Mitglied kann durch den Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden,  
 
a)  wenn es trotz Aufforderung den Jahresbeitrag nicht bis zum 15. Juni bezahlt hat,  
b)  wenn  es  sich  der  Satzung  nicht  unterwirft  oder  den  berechtigten  Anordnungen  des
Vorstandes nicht Folge leistet,
c)  wenn  es  durch  sein  Verhalten  im  Verein,  insbesondere  während  des  Festes  und  des
Festzuges oder in der bürgerlichen Gesellschaft das Ansehen des Vereins schädigt,  
d)  wenn es seine Mitgliedskarte anderen Personen zur missbräuchlichen Benutzung überlässt,  
e)  wenn ihm die bürgerlichen Ehrenrechte rechtskräftig aberkannt wurden.  
 
(4) Gegen diese Entscheidung des Vorstandes steht dem ausgeschlossenen Mitglied innerhalb einer
Frist  von  einem  Monat  nach  Bekanntgabe  des  Ausschlusses  das  Beschwerderecht  zu.  Die
Beschwerde  ist  schriftlich  zu  formulieren.  Über  die  Beschwerde  entscheidet  die  nächste
Generalversammlung. Das Mitglied kann  in der Generalversammlung nur persönlich dazu Stellung
nehmen.
 
(5) Mit Beendigung der Mitgliedschaft bestehen keine Ansprüche mehr an den Verein.
 
§ 8  Organe des Vereins
 
Organe des Vereins sind
 
1.  die Generalversammlung
2.  der Vorstand
3.  der geschäftsführende Vorstand

 
§ 9  Generalversammlung
 
(1) Die Generalversammlung besteht aus sämtlichen Vereinsmitgliedern und Ehrenmitgliedern.
 
(2)  Jedes  Jahr  hat  der  Präsident  zwei  Generalversammlungen  einzuberufen.  Die  erste
Generalversammlung ist grundsätzlich im März, spätestens jedoch bis zum 30.04.eines jeden Jahres
durchzuführen.  In  dieser  Generalversammlung  ist  die  Jahresrechnung  vorzulegen  und  über  die
Entlastung des Vorstandes abzustimmen.  
 
(3) Falls der Vorstand keine Entlastung erhält, ist innerhalb von vier Wochen eine außerordentliche
Generalversammlung einzuberufen.  
 
(4) Ferner sind die Kassenprüfer für das laufende Rechnungsjahr zu wählen. Den Kassenprüfern ist
Einsicht in die Kassenunterlagen zu gewähren und jede Auskunft zu erteilen.  
 
(5) In der ersten Generalversammlung sind grundsätzlich die Wahlen zum Vorstand gemäß §§ 16
und 17 der Satzung vorzunehmen.
 
(6) Die zweite Generalversammlung findet am letzten Samstag vor dem Schützenfest statt. In der
Versammlung ist das Ergebnis laut § 19 der Satzung der durchgeführten Wahl bekannt zu geben.
Ferner ist die auf Auslosung beruhende Schussliste zu verlesen und die Festfolge mitzuteilen.
 
 
§ 10  Einladung zur Generalversammlung
 
Zu  den  Generalversammlungen  werden  die  Mitglieder  vom  Präsidenten  unter  Angabe  der
Tagesordnung schriftlich eingeladen.
 
§ 11  Außerordentliche Generalversammlung
 
Außerordentliche  Generalversammlungen  können  auf  Beschluss  des  Vorstandes  zu  jeder  Zeit
einberufen  werden.  Auf  schriftlichen  Antrag  von  mindestens  50  Mitgliedern  ist  der  Vorstand
verpflichtet,  innerhalb  eines  Monats  eine  Generalversammlung  einzuberufen.  Der  Antrag  muss
den Gegenstand der Beratungen bezeichnen.
 
§ 12  Anträge zur Tagesordnung
 
Anträge  zur  Tagesordnung  müssen  spätestens  8  Tage  vor  der  Generalversammlung  schriftlich
beim  Präsidenten  eingereicht  werden.  Dringende,  in  der  Generalversammlung  mündlich
eingebrachte  Anträge,  können  nur  auf  die  Tagesordnung  gesetzt  werden,  wenn  sich  2/3  der
Vorstandsmitglieder einverstanden erklären.   
 
§ 13  Beschlussfähigkeit
 
Jede  ordnungsgemäß  einberufene  Generalversammlung  ist  bei  Anwesenheit  von  mindestens  50
Mitgliedern  beschlussfähig.  Sollten  in  der  zunächst  einberufenen  Versammlung  nicht  50
Mitglieder anwesend sein, so ist die folgende Generalversammlung  unabhängig von der Anzahl
der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Bei der Einberufung ist darauf hinzuweisen, dass die
Versammlung in jedem Fall beschlussfähig ist.   
 
§ 14  Stimmberechtigungen
 
Stimmberechtigt sind alle Mitglieder des Vereins, sofern sie mindestens 16 Jahre alt sind. Bei der
Beschlussfassung  entscheidet  die  einfache  Mehrheit,  soweit  die  Satzung  nicht  etwas  anderes
bestimmt.
 
§ 15  Beschluss zur Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern
 
Zu einem Beschluss auf Aufnahme sowie Ausschluss eines Mitgliedes ist eine Mehrheit von 2/3
der abgegebenen Stimmen erforderlich.  
 
 
 Satzung des Bürgerschützenverein Sassenberg e.V.  
 
§ 16  Wahlen
 
(1) Die Wahlen des Vorstandes finden grundsätzlich in der ersten Generalversammlung statt. Die
Wahl erfolgt durch Stimmenmehrheit, auf Antrag mit Stimmzettel.  
 
(2)  Die  Ehrengarde,  das  Corps  der  alten  Könige,  der  Fanfarenzug,  die  Jungschützen  und  die
Damenkompanie wählen bei anstehender Neuwahl ihres Kommandeurs diesen selbst. Die Wahl ist
jedoch durch die folgende Generalversammlung zu bestätigen.
 
§ 17  Zusammensetzung des Vorstandes
 
(1) Der Vorstand besteht aus:  
 
a)  dem Oberst  
b)  3 Hauptleuten,  
c)  bis zu 11 sonstigen Mitgliedern,   
d)  dem Kommandeur der Ehrengarde,
e)  dem Kommandeur des Corps der alten Könige,
f)  dem Vorsitzenden des Fanfarenzuges,
g)  dem Kommandeur der Jungschützen,
h)  der Kommandeurin der Damenkompanie.
 
(2) Die unter a), b) und c) genannten Mitglieder des Vorstandes werden jeweils für die Dauer von
drei  Jahren  gewählt,  anschließend  scheiden  sie  aus  dem  Vorstand  aus,  wobei  eine  Wiederwahl
jedoch zulässig ist. Die unter a) und b) genannten Vorstandsmitglieder scheiden darüber hinaus wie
die unter d), e), f), g) und h) genannten Vorstandsmitglieder aus dem Vorstand aus, wenn sie ihr
Amt nicht mehr ausüben.  
 
 (3)  Scheidet  ein  Vorstandsmitglied  vorzeitig  aus,  kann  die  Amtszeit  des  Nachfolgers  benannt
werden und daher unter drei Jahren liegen.
 
§ 18  Geschäftsführender Vorstand
 
(1) Der geschäftsführende Vorstand besteht aus insgesamt  vier Mitgliedern des Vorstandes. Dem
Präsidenten, dem Vizepräsidenten, dem Schriftführer und Kassierer.
 
(2) Der Präsident, der Vizepräsident sowie Schriftführer und Kassierer vertreten den Verein nach
außen. Sie bilden den Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Jeweils zwei dieser Vorstandsmitglieder
vertreten den Verein gemeinsam.
 
(3)  Der  Präsident  führt  in  den  Vorstands-  und  Generalversammlungen  den  Vorsitz.  Im  Falle  der
Verhinderung  übernimmt  diese  Funktion  der  Vizepräsident  oder  ein  anderes  Mitglied  des
geschäftsführenden Vorstandes.
 
(4) Das  über diese  Sitzungen zu führende Protokoll  erfolgt  im Namen  des  Präsidenten, im Falle
seiner Verhinderung im Namen der jeweiligen Vorstands- oder Generalversammlungsleitung  und
ist vom Schriftführer oder einem Vertreter anzufertigen. Der Verfasser zeichnet für die Richtigkeit
des Protokolls. Das maschinell gefertigte Protokoll ist auch mit elektronischer Unterschrift gültig,
soweit Rückschlüsse auf den verantwortlichen Verfasser möglich sind.
 
(5) Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes sind an Beschlüsse der Generalversammlung
und des Vorstandes gebunden.
 
 
§ 19  Wahl des geschäftsführenden Vorstandes
 
(1) Der Vorstand wählt jedes Jahr aus seiner Mitte:
 
a)  den Präsidenten,
b)  den Vizepräsidenten,  
c)  den Schriftführer,
d)  den Kassierer,
 
 
(2) Für die Wahlen gelten die Bestimmungen des § 16

 
§ 20  Erlöschen des Amtes eines Vorstandsmitgliedes
 
(1) Das Amt eines Vorstandsmitgliedes erlischt durch Niederlegung, Widerruf der Bestellung durch
die Generalversammlung, Tod oder Ausschluss aus dem Verein.
 
(2)  Die  Bestellung  zum  Vorstandmitglied  kann  widerrufen  werden,  wenn  das  Vorstandsmitglied
sich einer groben Pflichtverletzung gegenüber dem Verein schuldig gemacht hat.
 
§ 21  Ermächtigungen des Vorstandes
 
(1)  Der  Vorstand  ist  berechtigt,  ohne  vorherige  Genehmigung  der  Generalversammlung,
Bankverbindlichkeiten  nur  bis  zu  einer  Höhe  von  25%  der  Einzahlungen  des  vorherigen
Geschäftsjahres, für den Verein einzugehen.  
 
(2) Der Präsident beruft die Vorstandssitzungen nach Bedarf, oder wenn ein Vorstandsmitglied es
beantragt,  ein.  Einem  von  drei  Vorstandsmitgliedern  gestellten  Antrag  auf  Einberufung  einer
Vorstandssitzung muss sofort stattgegeben werden.  
 
(3) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens sechs Vorstandsmitglieder anwesend sind. Er
entscheidet  mit  einfacher  Stimmenmehrheit.  Bei  Stimmengleichheit  entscheidet  die  Stimme  des
Präsidenten.  
 
(4)  Zur  Gewährleistung  eines  ordnungsgemäßen  Geschäftsablaufs  erlässt  der  Vorstand  eine
Geschäftsordnung. Erforderlichenfalls kann er weitere eigenständige Regelungen erlassen.
 
(5)  Änderungen  der  vorstehenden  Ordnungen  oder  neu  erlassene  Ordnungen  sind  der  jeweils
folgenden Generalversammlung bekanntzugeben.  
 
 
§ 22  Satzungsänderung
 
(1)  Satzungsänderungen  können  nur  auf  Antrag  des  Vorstandes  oder  wenn  50  Mitglieder  einen
schriftlichen Antrag an den Vorstand richten, beschlossen werden.  
 
(2) Zu einem Beschluss auf Satzungsänderung ist eine Mehrheit von 2/3  der abgegebenen Stimmen
erforderlich.  
 
(3)  Zur  Änderung  des  Zwecks  des  Vereins  (§  3),  der  Auflösung  des  Vereins  (§  24),  sowie  der
Folgen der Auflösung (§ 25),   ist eine Anwesenheit von 1/3 der Mitglieder des Vereins erforder-
lich. Diese Satzungsänderung gilt dann unter den Voraussetzungen des Abs. 2 als beschlossen.
 
(4)  Wird  diese  Mehrheit  nicht  erreicht,  so  ist  in  der  nächsten  Generalversammlung  eine  2/3
Mehrheit der abgegebenen Stimmen genügend.
 
(5)  Anstehende  Satzungsänderungen  sind  in  der,  der  Abstimmung  vorausgehenden
Generalversammlung,  bekanntzumachen.  Mindestens  vier  Wochen  vor  der  entscheidenden
Generalversammlung ist ein Änderungsentwurf den Mitgliedern in geeigneter Form zugänglich zu
machen.  
 
§ 23  Datenschutz
 
(1)  Im  Rahmen  der  Mitgliederverwaltung  können  von  den  Mitgliedern  folgende  Daten  erhoben
werden:
Name,  Geburtsname,  Vorname,  Titel,  Geburtsdatum  und  Ort,  Anschrift,  telefonische,  sowie
elektronische  Erreichbarkeiten  und  Bankverbindungsdaten.  Diese  Daten  werden  im  Rahmen  der
Mitgliedschaft  erhoben,  verarbeitet  und  genutzt.    Es  gelten  die  allgemeinen  gesetzlichen
Bestimmungen zum Datenschutz.
 
(2)  Mit  dem  Beitritt  erklärt  sich  das  Mitglied  einverstanden,  dass  Bild-  und  Tonaufnahmen,  von
Veranstaltungen  des  Vereins,  auf  denen  das  Mitglied  abgebildet  oder  zu  hören  ist,  im  Rahmen
allgemeiner  Veröffentlichungen  des  Vereins,  z.B.  auf  der  Homepage  oder  in  Festzeitschriften
veröffentlicht werden, es sei denn das Mitglied widerspricht dem ausdrücklich schriftlich.  
 
(3)  Dies  gilt  auch  für  bereits  verstorbene  Mitglieder,  soweit  nicht  Angehörige  des  ersten  oder
zweiten  Grades,  mehrheitlich,  dem  ausdrücklich  schriftlich  widersprochen  haben.  Danach  gelten
Veröffentlichungen als generell genehmigt.
 
§ 24  Auflösung des Vereins
 
Ein  Antrag  auf  Auflösung  des  Vereins  ist  von  mehr  als  der  Hälfte  der  Mitglieder  schriftlich  zu
stellen. Über die Auflösung des Vereins beschließen zwei Generalversammlungen, zwischen denen
mindestens  zwei  Wochen  liegen  müssen.  Für  die  Auflösung  sind  in  beiden  Versammlungen
Mehrheiten von 4/5 der abgegebenen Stimmen erforderlich.
 
Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins
an  die  Stadt  Sassenberg,  die  dieses  Vermögen  unmittelbar  und  ausschließlich  für  gemeinnützige
Zwecke, insbesondere für die Heimat- und Brauchtumspflege zu verwenden hat. Königsketten und
Schützenfahne sind im städtischen Archiv aufzubewahren.  
 
§ 26  Schlussbestimmungen
 
Die  vorstehende Satzung ist in der Generalversammlung vom 01.07.2017 angenommen worden.
 
48336 Sassenberg, den01.07.2017
 
Der Vorstand