sidetitle 2017

Versammlung der Damenkompanie

Jahresbeitrag verdoppelt

Sassenberg -  Seit über 175 Jahren gehört der Bürgerschützenverein zum Vereinsleben in Sassenberg. Jahr für Jahr feiert man das größte Schützenfest der Region. Mit dem 27. April 2014 wurde diesem Traditionsverein eine weitere Gruppierung hinzugefügt. An besagtem Tag versammelten sich 23 junge Frauen, um eine Damenkompanie ins Leben zu rufen.
Am Sonntag fand nun die erste „reguläre“ Generalversammlung in der Schützenhalle statt. Mit der Aufnahme von Maike Henrichmann stieg die Zahl der Mitglieder auf nun 27.

Grund genug für den Vorstand, bestehend aus der Vorsitzenden Theresa Ostkamp, ihrer Stellvertreterin Sarah Dreger, der Kassiererin Lara Feuersträter sowie Schriftführerin Rabea Haverkamp, auf diese ersten rund elf Monate zurückzublicken. Die anfängliche Ungewissheit, wie ihr Anliegen bei den Schützen ankommen würde, war schnell verflogen. Man habe sich sehr über die positiven Rückmeldungen gefreut, betont Sarah Dreger. Sowohl die mit überwältigender Mehrheit erfolgte Zustimmung zu ihrem Vorhaben auf der Versammlung des Vereins, als auch die Unterstützung durch den Vorstand hätten sie bestärkt.

Besonders danken möchte das Vorstandsquartett dabei Frank Deitert und Frank Hoppe, die bei den anfangs noch unbekannten Regularien weiterhalfen und auch nach dieser „Starthilfe“ für sie am Ball blieben und weiterhin als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Am späten Sonntagnachmittag folgten nun zwei Änderungen. Die erste war personeller Art. So besteht der Vorstand in Zukunft aus fünf statt vier Personen. Das neu geschaffene Amt der Beisitzerin wurde Anna Niggemann anvertraut. Ferner einigte sich die Versammlung darauf, Catharina Kunstleve zur Kassenprüferin zu wählen.

Die zweite Änderung betrifft den Jahresbeitrag, der für die Mitgliedschaft in der Damenkompanie zu entrichten ist und zusätzlich zur obligatorischen Mitgliedschaft im Bürgerschützenverein anfällt. Der Vorstand schlug den anwesenden Damen vor, diesen auf 20 Euro festzulegen- nach zehn Euro im Premierenjahr. Nach kurzen Diskussionen stimmte man bei einer Enthaltung und einer Nein-Stimme für diese Beitragserhöhung.

Quelle: WN vom 17.03.2015  /  Text & Foto: C. Irmler